„Bonnie“ geht in Rente -Therapiehund zum letzten Mal in Aktion


Zum letzten Mal trat im Mai 2017 Bonnie ihren Dienst als Therapiehund in unserer Kita Buskamp an.
Nach so vielen „Dienstjahren“ hat sich Bonnie nun auch wirklich den Ruhestand verdient.

Die positive Wirkung von Tieren, insbesondere zu Hunden, auf die kindliche Entwicklung ist lange bekannt. Kinder, die mit Tieren in Kontakt kommen, wachsen emotional gestärkt auf und zeigen eine Vielzahl sozialer Grundfertigkeiten wie Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme.

Die Beziehung „Kind – Hund“ ist jedoch leider häufig geprägt von Missverständnissen und falschen Verhaltensmustern im Umgang mit den Vierbeinern. Das Zusammenleben von Mensch und Hund kann auch aus einer tiefverwurzelte Angst vor scharfen Zähnen und unerwarteten Reaktionen des Hundes bestehen. Hinzu kommen immer wieder sensationelle Berichte in den Zeitungen die von Übergriffen seitens der Hunde gegenüber Kindern berichten, die dabei schwere oder sogar tödliche Verletzungen von sich tragen.

Diese Schlagzeilen über gefährliche Hunde, welche zu Angst, ja geradezu Panik bei den Eltern und Erzieherinnen führen schüren damit auch die Ängste der Kinder zusätzlich.

Mit dem Projekt: „Hunde ABC“ – für Kinder möchten wir folgendes erreichen:

  • Den Kindern die Möglichkeit geben über ihre Ängste, Abneigungen gegenüber Hunden zu sprechen und versuchen die Ursachen dafür zu verdeutlichen
  • Versuchen die Ängste/Abneigungen abzubauen – dabei entscheidet das Kind wie weit es dabei gehen möchte
  • Die wichtigsten Regeln für den richtigen Umgang von Kindern mit Hunden vermitteln
  • Das Einfühlungsvermögen für das „Lebewesen“ Hund stärken
  • Positive Veränderung des eigenen Selbstbewusstseins
  • Wissen über die Grundsätze in der Kommunikation Hund und Mensch
  • Kontakt zu einem Hund ermöglichen d.h. streicheln, spielen und Spaß mit ihm haben.

Bei diesem Projekt ist es wichtig, dass dies ein Angebot ist, dass die Kinder freiwillig nutzen können. Ängstliche Kinder beteiligen sich meist nach kurzer Zeit ebenfalls. Sie haben die Chance in der Einrichtung herauszufinden, ob sie Hunde mögen oder nicht und können so eventuell eigene Vorurteile und Bedenken überwinden. Dies gilt gleichermaßen auch für die pädagogischen Fachkräfte.